Osteopathie Köln. Praxis Ehrenfeld.

Über die Osteopathie

Die Osteopathie ist eine manuelle, sanfte Behandlungsmethode, die Blockaden im Körper lösen und Störungen beseitigen soll, damit die Selbstheilungskräfte im Körpers besser wirken und Probleme befreien können. Osteopathen können nur mit den Händen behandeln.
Grundsätzlich lässt sich Osteopathie für alle körperlichen Blockaden anwenden. Durch ein großes Spektrum an Techniken passt sich die Behandlung an den individuellen Körper an.

Eine gründliche Befundaufnahme gehört zu jeder Behandlung. Dabei befragt der Osteopath den Patienten zum aktuellen Problem und zur gesundheitlichen Vorgeschichte, um ein klares Bild der Einschränkungen und Schmerzen zu bekommen. Die gründliche Anamese ist auch wichtig, um sicherzustellen, daß keine pathologischen Gründe vorliegen, die eine Behandlung unsicher machen würden.
Die Behandlung selber kann sehr sanft oder sehr dynamisch sein, je nach den Faktoren, die eine Rolle spielen. Dabei können die eigentlichen Blockaden körperlich auch weit von den spürbaren Schmerzen liegen. Zum Beispiel können Kopfschmerzen durch Blockaden im Becken oder Rückenschmerzen durch Blockaden in den Sprunggelenken ausgelöst werden.

Durch das ganzheitliche Verständnis des Körpers gewinnt die Osteopathie einen großen Vorsprung im Behandlungserfolg. Und da es die Selbstheilungskräfte des Körpers sind, die die Behandlung vorantreiben, sind der Osteopathie theoretisch keine Grenzen gesetzt.

Am Tag der Behandlung sollte der Patient viel Wasser trinken und möglichst keine zu großen Anstrengungen vornehmen. Mobil bleiben ist sehr hilfreich, aber alles in Maßen.

Petra Dorn bei der Osteopathie Behandlung eines kleinen Jungen

Über die Osteopathie in England

Die Osteopathie stammt ursprünglich aus Amerika, wo Doktor Taylor Still sie 1874 gründete. Er war methodistischer Priester und Arzt, konnte aber seiner Familie nicht helfen, als sie an einer Pockenkrankheit erkrankte. Daher suchte er nach einer besseren Art des Behandelns, als es die Schulmedizin seiner Zeit erlaubte.
Er gründete diese auf der Philosophie, dass der Körper sich selbst heilen kann und will, solange er nur die Möglichkeit hat und dass die Struktur die Funktion der Gewebe vorherbestimmt. Durch ein intensives Studium der Anatomie und der Durchblutung der Gewebe, entwickelte er manuelle Therapien, die eine umfassende neue Art der Medizin darstellten.

Der Name „Osteopathie“ lässt sich auch nur im Kontext dieser Zeit verstehen. In der klassischen Schulmedizin heißt Osteopathie nur „Knochenkrankheit“ und wird auch so verwendet. Andrew Taylor Still wollte aber etwas anderes ausdrücken. Osteopathie steht für ihn für Sympathie (Pathie von Pathos, Leiden oder Leidenschaft) für den Körper (Osteo als Knochen bzw. Gewebe).

1913-1946 kam die Osteoapthie dann durch Stills Schüler nach England, wodurch sie dort eine langjährige Tradition hat. 1993 wurde Osteopathie dort zu einem eigenständigen Beruf durch den Osteopaths Act und es gibt mittlerweile mehrere Vollzeitstudiengänge in ganz England für Osteopathie. Osteopathie wird in England durch einen Berufsverband geregelt.

Häufig gestellte Fragen über Osteopathie